Lyrik

Êwen Eît

Ein silbrig kaltes Märchen wurde
erzählt seit die Zeit gefror.
Eisig blaue Mäntel,
schwebend in schwarzen Kronen.
Verdeckten Nebelfetzen das Sonnenlicht,
es brach, es stand, es starb...

....Finsternis...

Weinte sie doch hinter ewigen Grau,
wollte es ihr der Wald gleichtun,
nur fraß der bissige Wind die Tränen
und als stumme Zeugen hingen sie
starr im Geäst, konnten nicht fallen.

....Finsternis....

Aeonen zogen dahin, alles im Schlaf.
Doch bald fielen erste Tränen,
Winde wurden stärker. Nebelschwaden
Wichen, erstmals brach etwas Licht
Durchs dunkle Gehölz.
Es war tot geglaubt, es stand, nun bricht es....

.....Dämmerlicht....

Der junge Wald befreite sich vom ewigen Weiß,
Gewässer bewegten sich in konzentrischen Kreisen,
sobald ein Tropfen fiel....Leben....
Das Licht drang in schwarze Erde, wärmte sie,
belebte sie. Kahle Wipfel zeigten sich bald
sachte grün....reckten sich voll Sehnsucht empor...

.....Licht......

 

Von den Wäldern

 

Bäume bis zum Horizont, Moose zu den Füßen

Stille in der finstren Nacht, Gesänge über Tag.

Lieder dringen durchs Geäst, Melodien durch die Stille

außerhalb die blutige Schlacht, Frieden tief im Walde.

Kriegsgeschrei hallt um das Holz, die Krieger ziehen in das Feld

in das Feld der Ehre, bis das Blut es tränk,

ja, bis das Blut es tränkt.

Kriegsgeschrei hallt um das Holz, die Krieger ziehen in das Feld

in das Feld der Ehre, bis das Blut es tränk

 

in das Feld der Ehre, bis das Blut es tränk

in das Feld der Ehre, bis das Blut es tränk

Elend simil at, elend thertao at

Elend simil at, elend thertao at

 

 

 

 

 

 

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